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Digitalisierung in der Pflege: Workshop zur Verknüpfung strategischer Entwicklungen und konkreter Projekterfahrungen

  • Datum: 05.11.2021
  • Veranstalter*in: Zentrum digitale Arbeit & Universität Leipzig
  • Veranstaltungsort: Online (Zugangs-Code s.unten)

Wir laden Sie ein, am 5.11.2021 mit uns über strategische Entwicklungen und konkrete Projekterfahrungen im Bereich Digitalisierung in der Pflege zu diskutieren.


Zum Auftakt legen Heiko Kotte (Bereichsleiter Gesundheitsförderung bei der AOK Plus) und Dr. Ulrike Rösler (Leiterin Gruppe 3.3 - Arbeitsgestaltung bei personenbezogenen Dienstleistungen in der BAuA) in kurzen Impulsreferaten Ihre Sicht auf das Thema dar und es besteht die Möglichkeit zur offenen Diskussion.

Im zweiten Teil diskutieren wir unter Leitung der mitorganisierenden Projekte PENELOPE, BAuA Projekt Personenbezogene Tätigkeiten – Schwerpunkt digitale Arbeit, PFLEX SACHSEN zur Nutzung digitaler Technologien zur a) Verbesserung von Arbeitsprozessen und -organisation, b) Stärkung individueller Kompetenzen von Pflegenden und c) Verbesserung der Pflege/Arbeit mit den Patient(inne)n.

Im dritten Teil diskutieren wir best-practice Erfahrungen entlang des Lebenszyklus‘ von Projekten in der Pflege, d.h. Wissensgenerierung und Datengewinnung, Entwicklung von Interventionen und Lernkonzepten, Implementierung, Nachhaltigkeit. Die Veranstaltung wird virtuell stattfinden, um möglichst vielen eine Teilnahme zu ermöglichen, ggf. auch zu einzelnen Teilen.

Als potentielles Teilnehmer/innenfeld sehen wir Pflegende, Vertreter/innen von Krankenkassen, Arbeitsschutz, Pflegeinrichtungen, Projektträgern, Verbänden, Gewerkschaften, Entwickler/innen von Lehr-Lernkonzepten, Wissenschaftler/innen, Vertreter/innen von Forschungseinrichtungen, Studierende und Azubis in Pflegeberufen.

Moderiert und organisiert wird die Veranstaltung vonDr. Michael Knoll (Universität Leipzig und Zentrum digitale Arbeit), der unter michael.knoll@uni-leipzig.de gern für Anmeldungen, Anregungen und Rückfragen zur Verfügung steht.


Zugang: Zoom; https://uni-leipzig.zoom.us/j/67201712071?pwd=QjJ1aDd6K2duczkwelZ5QlVPbTMxUT09  

Meeting-ID: 672 0171 2071; Kenncode: 602871


Agenda

Willkommen, Vorstellung der Teilnehmenden und der Erwartungen an die Veranstaltung

 

Teil 1: Überblick und strategische Einordnung des Themas (9:15 Uhr)

Digitalisierung in der Pflege? Annäherung, Einordnung, Chancen und Herausforderungen

Podiumsdiskussion mit

-         Heiko Kotte (Bereichsleiter Gesundheitsförderung bei der AOK Plus) bietet Einblick in die Perspektive der Krankenkassen (Ansprechpartnerin Fr. Beutler; lisa.beutler@plus.aok.de)

-         Dr. Ulrike Rösler (Leiterin Gruppe 3.3 - Arbeitsgestaltung bei personenbezogenen Dienstleistungen in der BAuA) gibt einen Überblick zu Forschungsprojekten zur Digitalisierung in der Pflege

Übergang in offene Diskussion für alle interessierten Teilnehmer/innen. Moderation: M. Knoll.


 

Teil 2: Austausch zu Schwerpunkt-Einsatzgebieten digitaler Technologien in der Pflege (10:30 Uhr )

Input der mitorganisierenden Pflege-Projekte und anschließender Austausch zu drei Schwerpunkt-Einsatzgebieten von digitaler Technologie in der Pflege (je 20min)

 

1)      Nutzung digitaler Technologien zur Verbesserung von Arbeitsprozessen und -organisation (PENELOPE Team zu Online-Training zu Pausen und Pausenvertretungssystemen, PLFEX Sachsen zu Workhacks als minimalinvasive Methoden zur Verbesserung der Arbeitsgestaltung)

2)      Nutzung digitaler Technologien zur Stärkung individueller Kompetenzen von Pflegenden (PENELOPE Online-Trainingsprogramm zu emot. Kompetenzen; Gesundheitskompetenzen)

3)      Nutzung digitaler Technologien zur Verbesserung der Pflege/Arbeit mit den Patient(inne)n (Projekt angefragt)

 

Teil 3: Best-Practice entlang des Projektlebenszyklus‘ (ca. 12 Uhr)

Gemeinsamer Austausch zu Herausforderungen entlang des Projekt-Lebenszyklus‘

Phase 1: Datengewinnung und Wissensgenerierung (u.a. wie gewinne ich Teilnehmer/innen, für die Datenerhebung, wer kann vermitteln, welche Ressourcen stellen bereits wichtige Daten zur Verfügung?)

Phase 2: Entwicklung von Interventionen und Lernkonzepten (u.a. Schnittstelle Strategie und operat. Geschäft, Erfahrungen aus gem. Entwicklung mit Pflegenden und Gepflegten z.B. zur Vereinbarkeit der Bedürfnisse von Pflegenden und Gepflegten; Umgang mit/ Berücksichtigung wiederkehrender Themen wie z.B. Ambivalenz durch (digitale) Tech-nologien in der Pflege; Pilotierung und Showroom (untern.-übergreifende Workshops)

Phase 3: Implementierung (u.a. Erfolgreich in der Pflege dazu motivieren, an Online-Präventionsprogrammen teilzunehmen, Sensibilisierung und Ansprache von Einrichtungen, Experimentierräume des PFLEX Sachsen Projektes, Motivation zur Teilnahme an wiss. Begleitbefragungen (z.B. Teilnahmezertifikat mit Auswertung des Trainingserfolgs, Incentives, Fortbildungspunkte, Imagefilm)

Phase 4: Nachhaltigkeit (u.a. was bleibt von den Ergebnissen nach dem Projektabschluss, welches Potential haben Wissenspools und wie sollten die gestaltet sein)

Gemeinsamer Abschluss: Wie geht’s weiter? Was haben wir aus der Veranstaltung gelernt? Welche Möglichkeiten gibt es, in Zukunft zusammenzuarbeiten? (ca. 14:15 Uhr)