User-designed

Erklärung

Hier wird die Kundin oder der Kunde selbst zum Entwickler und Verkäufer von Produkten eines Unternehmens, welches die Kund*innen in der Realisierung des Vorhabens unterstützt beispielsweise durch die Bereitstellung von Werkzeug oder die technische Umsetzung von Entwurfsideen. Zudem bleiben die entwickelten Produkte auf der Unternehmensplattform, wo sie zum Verkauf angeboten werden – wobei das Unternehmen von den Verkäufen einen bestimmten Anteil einbehält. Mit diesem Ansatz profitiert das Unternehmen von der Kreativität der Kundschaft und spart Zeit sowie Personal. Die Kundschaft kann ihre Kreativität, auch ohne ein eignes Unternehmen, freien Lauf lassen.

Anwendungsbeispiele

  • Design von Bekleidungsstücken die später auf der Firmen-Website verkauft werden
  • Entwurf von Modellen durch 3-D-Modellierungsprogramme, z. B. Spielzeug oder Ersatzteile
  • Plattformen, bei der die Kundschaft mit anderen Unternehmen verbunden wird und von diesen beim Design und der Produktion unterstützt werden können; anschließend wird das Produkt auf der Plattform vermarktet

Digitaler Ansatz

Durch Technik wie z. B. des 3-D-Drucks, CNC-Fräsern oder Lasercuttern wird die Produktion geringer Mengen auch profitabel möglich. Weiterhin können die Produkte auf Onlineplattformen anschaulicher und schneller visualisiert werden.

Checkliste bei der Anwendung

  • Erhalten die Kund*innen einen Mehrwert durch die Erweiterung des Produktportfolios durch DIY-Angebote?
  • Lässt sich die Zusammenarbeit und der Austausch mit unserer Kundenbasis etablieren?
  • Lässt sich die Qualität unseres Leistungsangebots durch eine stärkeren Kundenintegration im Gestaltungsprozess steigern?
Dimensionen

Nutzendimension

Finanzdimension

Wertschöpfungsdimension