Energiewende

Die Abhängigkeiten bei Importen von Metallen und fossilen Brennstoffen bergen Risiken, wie Engpässe sowie schwankende Preise und haben erhebliche Auswirkungen auf unsere Versorgungssicherheit. Deshalb sollen im Zuge der Energiewende die Erneuerbaren Energien, wie Wasser- und Solarkraft, Windenergie, Erdwärme und nachwachsende Rohstoffe (Biomasse) die fossilen Energieträger kontinuierlich substituieren.

"Grüner" Wasserstoff ist dabei ein zentraler Baustein für die Dekarbonisierung in unserer Wirtschaft und für die zunehmende Independenz von externen Rohstoffquellen. In dieser Beitragsreihe werden die verschiedenen Aspekte der Erneuerbaren Energien sowie die Herstellung und der Einsatz von "Grünem" Wasserstoff im besonderen betrachtet, Ansätze für eine mögliche Neubewertung diskutiert und offene Fragen sowie Handlungsbedarfe für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende aufgezeigt.

Grüner Wasserstoff - ein Multitalent mit Potenzial

Im Zuge des Klimaschutzes gewinnt "Grüner" Wasserstoff als ein potenzieller, Co2-neutraler Energieträger immer mehr an Bedeutung. Insbesondere in den Neuen Bundesländern eröffnen sich große Chancen für Innovationen und erfolgreiche Übergänge bei Wertschöpfungs- und Strukturwandelprozessen von Braunkohle- zu Wasserstoffregionen.

Zum Start der Beitragsreihe zum „Grünen“ Wasserstoff soll dieser Artikel eine erste Einordnung der Relevanz der Wasserstofftechnologie bieten. Betrachtet werden hier die verschiedenen Wasserstoffarten bzw. dessen „Farbcodierungen" sowie die Anwendungsgebiete von "Grünem" Wasserstoff.

Die "grüne" Zukunft braucht eine proaktive Kompetenzvermittlung

Mit dem 2. Artikel soll die ZdA-Beitragsreihe zum „Grünen“ Wasserstoff fortgesetzt und die unterschiedlichen Wasserstoffstrategien in Deutschland näher beleuchten. Dabei werden insbesondere Strukturwandelprozesse und -potenziale  am Beispiel der Region Sachsen untersucht.

Ein weiterer Fokus dieses Beitrages liegt auf der Analyse verschiedener ostdeutscher Wasserstoffnetzwerke sowie auf der Reflexion von Strategien zur Fachkräftesicherung und vorhandenen Ansätzen zur Kompetenzvermittlung.

Berufliche Qualifikationen in der Wasserstoffindustrie

Im Auftrag des Zentrums digitale Arbeit wurden im Rahmen einer Kurzstudie von Juli-September 2022 durch Hypos e.V. 97 Studiengänge sowie 23 Weiterbildungsformate mit dem Schwerpunkt auf Wasserstofftechnologien analysiert. Die Berufsbilder sowie Kompetenzen für eine proaktive Qualifizierung in der Wasserstoffökonomie wurden für die fünf ostdeutschen Bundesländer recherchiert und katalogisiert.